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Sonntag, 15. Mai 2016

Rezension zu "Das Lied des roten Todes"

Der Rote Tod bittet zum Tanz – der atemberaubende zweite Teil von Bethany Griffins Saga um „Das Mädchen mit der Maske“


Hier ein paar Daten zum Buch:

Titel: Das Lied des roten Todes
Autorin: Bethany Griffin
Verlag: Goldmann
Preis: 9,99€ E-Book / 12,99€ broschiert
Erscheinung: 17. Februar 2014
Anzahl der Seiten: 350

Reihe: Das Mädchen mit der Maske - 2





Rezension:

Inhalt:
In der Stadt, in der Araby lebt, tobt ein Bürgerkrieg, und zu der schrecklichen Seuche, die von jeher dort wütet, ist eine neue, noch tödlichere Krankheit gekommen. Mit einigen wenigen Freunden kann Araby gerade noch fliehen, doch sie hat alles verloren: Ihr Elternhaus ist zerstört, ihre Mutter wurde entführt und ihre beste Freundin ist infiziert. Zudem scheint ihre einstige große Liebe William sie betrogen zu haben. So bleibt Araby nur der Blick nach vorne: Sie stellt sich an die Spitze der Rebellion und kämpft für Gerechtigkeit, für ihr Volk, das so schrecklich leiden musste – und für eine neue Liebe, die von unerwarteter Seite entflammt …

Das Cover:
Der zweite Teil reiht sich optisch sehr gut zum ersten ein. Die vorherrschenden Farben sind wieder schwarz und rot. Nun sehen wir das Mädchen von der Seite, wie sie über ihre Schulter blickt. Bei genauerem hinsehen erkennt man wieder kleine Details, wie die Schnörkel am oberen und unteren Rand, sowie der Titel, der wieder eingestanzt ist und die Buchstaben fühlbar machen.

Zum Buch:
Gelungenes Design mit toller Farbgebung, auch auf den Innenseiten der Vorder- und Rückseite. Die Kulisse zieht sich darin fort. Das Buch geht nahtlos vom ersten in den zweiten Teil über, ohne lange Erklärungen was bisher geschehen ist. Die Geschichte spielt wieder aus mehreren Sichtweisen und besticht durch seinen leicht zu lesenden Schreibstil, ohne mit zu vielen Fremdwörtern um sich zu schmeissen.

Protagonisten:
Am Anfang ist Araby aufgrund der Ereignisse sehr melancholisch und nachdenklich. Sie fängt an die Dinge mehr zu hinterfragen und Fragen zu stellen, die ihr zunächst niemand beantworten will. Bald schon muss sie wieder unter Beweis stellen wie mutig sie ist und was sie bereit ist zu riskieren
Schnell merkt man das sie nicht mehr das hilflose naive Ding ist, das sie im ersten Buch war, sondern selbst nach Lösungen sucht.
Elliot ist genauso wie man ihn kennt, er verbirgt Dinge, rückt nur selten mit der Sprache raus, was seine Pläne sind und man kann ihn nur schwer einschätzen. Mal denkt man er hat etwas für Araby übrig und im nächsten ist man sich da nicht mehr ganz so sicher.
Will ist da genauso, er ist nicht einzuschätzen ob er sie nun leiden kann oder nicht. Immer an ihrer Seite um ihr zu helfen oder sie zu beschützen ist er zwar, doch irgendwas hält ihn zurück sich für sie zu entscheiden. Ansonsten ist er immernoch der Will aus dem ersten Teil, der bereit ist für seine Freunde und Familie sein Leben zu riskieren und für das zu kämpfen wofür er steht. Gerechtigkeit und keine Unterschiede zwischen den Menschen.

Meinung:
Es beginnt interessant und man ist zunächst wirklich gespannt, leider hält die Spannung nicht sehr lange und die Geschichte spielt so vor sich hin, ohne grosse Highlights. Es hat ein paar interessante Wendungen und das Ende war soweit auch ganz akzeptabel, obwohl für mich einige Fragen einfach zu offen blieben und nicht geklärt wurden. Es war toll zu lesen, hat mich aber nicht umgehauen im Vergleich zum ersten Teil.

3,5 Sterne

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