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Mittwoch, 22. Juni 2016

Rezension zu "Das Böse in Euch"



Hier ein paar Daten zum Buch:

Titel: Das Böse in Euch
Autorin: Rhena Weiss
Verlag: Goldmann
Preis: 8,99€ E-Book / 9,99€ Taschenbuch
Erscheinung: 16. Mai 2016
Anzahl der Seiten: 416








Rezension:

Inhalt:
In Wien verschwinden mehrere Mädchen spurlos. Als man die Leiche der 16-jährigen Tanja entdeckt, übernimmt die LKA-Ermittlerin Michaela Baltzer den Fall. Auf Tanjas Körper identifizieren die Gerichtsmediziner die DNA-Spuren zweier weiterer vermisster Mädchen, von denen eines bald darauf ermordet aufgefunden wird. Kilian Weilmann, Kriminalpsychologe des LKA, glaubt, dass die Morde auf das Konto eines Sexualstraftäters gehen. Doch Michaela vermutet einen anderen Hintergrund. Dann ist plötzlich Michaelas Nichte Valerie verschwunden – und der Ermittlerin wird auf brutale Weise bewusst, dass der Täter ein grausames Spiel mit ihr treibt …

Cover:
Überwiegend in schwarz-weiß gehalten, der Haken sticht durch den weißen Hintergrund raus und fällt auf. Das rot-schwarz der Schrift unterstreicht das Ganze noch.

Zum Buch:
Mehrere Sichtweisen geben guten Eindruck zu den Geschehnissen, anschaulicher detaillierter Schreibstil, ohne übertrieben plastisch zu werden.

Protagonisten:
Michaela Baltzer ist praktisch veranlagt, klug, hört auf ihr Gefühl und ist etwas unsicher und sehr skeptisch im echten Leben. All das was mal als Ermittlerin braucht.
Der Killer ist eine Person mit 2 Gesichtern, auf der einen Seite gut im Schauspiel im Alltag, auf der anderen Seite skrupellos. Durch traumatische Erlebnisse hat die Person einen verzehrten Blick auf die Dinge und hält die Dinge die geschehen für notwendig.

Viele Blickwinkel auf die Geschichte erzeugen im Hintergrund eine Spannung, da man versucht die Entscheidungen und Beweggründe besser zu verstehen.

Meine Meinung:
Ich habe die ganze Zeit mitgerätselt, wer der Killer sein könnte und am Schluss hat mich die Offenbarung doch überrascht. Verwirrende Verstrickungen, die Frage nach den Gründen und die Hoffnung auf Rettung. All das konnte der Leser / die Leserin miterleben. Die Geschichte konnte dennoch vom Stil nicht meine Aufmerksamkeit über einen längeren Zeitraum halten, da die Sichtweise oftmals fließend miteinander übergingen musste man sich erst kurz orientieren, was den Lesefluss etwas beeinträchtigt hat.

3,5 Sterne