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Samstag, 20. August 2016

Rezension zu "Blut wie die Liebe"


Hier ein paar Daten zum Buch:

Titel: Blut wie die Liebe
Autorin: A.L. Kahnau
Preis: 2,99€ E-Book / 8,95€ Taschenbuch
Anzahl der Seiten: 210

Reihe: Blut wie die Liebe - 1








Rezension:

Inhalt:
Blut ist dicker als Wasser, heißt es.
Luisa kann dem so nicht zustimmen. Nachdem sich die Familie von ihr und ihrer Mutter abgewendet hat, pendeln die beiden durch ganz Deutschland. Daher weiß Luisa bei ihrem Umzug nach Kreuztal schon, dass sie in dieser kleinen Stadt nicht lange bleiben wird.
Umso überraschter ist sie, als sie hier Yasin kennen lernt, in dessen Familie sie das erste Mal Anschluss und Geborgenheit findet.
Es könnte alles so einfach sein, wären da nicht noch Justus, der Luisas Welt komplett auf den Kopf stellt und ein Geheimnis, das von so großer Bedeutung für sie ist.

Zum Buch:
Anfangs war es etwas schwierig in den Lesefluss zu finden da in dem Buch ab und zu Dialekt gesprochen wird, was aber nach einer kurzen Eingewöhnung dann auch gut ging. In diesem Buch springen wir zwischen der Gegenwart und kurzen Erinnerungen hin und her, das uns das Verhältnis zwischen Luisa und ihrer Mutter verständlicher macht.

Protagonisten:
Luisa musste schnell gross werde und Verantwortung für sich selbst übernehmen. Sie sehnt sich nach Aufmerksamkeit ihrer Mutter und einer intakten Familie, ab und zu kommt sie etwas naiv rüber, da sie durch die häufigen Umzüge auch nicht wirklich viel Sozialkompetenzen erlernen konnte.
Yasin ist da das komplette Gegenteil, er ist höflich, aufgeschlossen, lebt in einer intakten Familie und steht Luisa mit Rat und Tat zur Seite. Gegen Ende stellen wir allerdings fest das er ruhig etwas mehr für das Kämpfen könnte, was er wirklich will anstatt zurückzustecken.
Der dritte im Bunde ist Justus. Er kommt sehr ernst rüber für sein Alter, das nicht nur an seiner familiären Situation liegt. Zwischen ihm und Luisa ist es ein dauerndes Hin und Her. Unsicher was er will beginnt seine Geschichte mit Luisa und das zieht sich auch bis zum Ende so hin.

Meinung:
Eine schöne Geschichte um ein Dreiecksding zwischen Jugendlichten der mit einer zwar vorhersehbaren aber dennoch überraschenden Wendung aufwartet. Ein wirklich gelungenes Erstlingswerk.

4 Sterne