Dienstag, 16. August 2016

Rezension zu "Luca & Allegra - Küsse keine Capulet"

*Romeo & Juliet always live..*


Hier ein paar Daten zum Buch:

Titel: Küsse keine Capulet
Autorin: Stefanie Hasse
Verlag: Im.press
Preis: 3,99€ E-Book 
Erscheinung: 04. August 2016
Anzahl der Seiten: 240

Reihe: Luca & Allegra - Dilogie Band 2






Rezension:

Inhalt:
Allegra war noch nie verliebt, sie bekommt zwar viele Komplimente und wird während der Arbeit oft angesprochen von Männern, doch nie stellt sich das Gefühl von verliebt sein ein.  Ihre Liebe zu “Romeo & Julia” ist zwar faszinierend, doch so etwas wie schnell geschriebene Liebesbriefchen oder herzerweckende Gesangseinlagen kennt sie nur aus Shakespears Dramen. Der Neue für den Aushilfsjob teilt diese Leidenschaft. Tief in Allegra kommt ein Gefühl des Wiedererkennens auf, als würde sie etwas magisch zu den eisblauen Augen ziehen, die sie immer wieder in ihren Träumen sieht.

Cover:
Dieses Mal schaut uns ein junger Mann mit eisblauen Augen geheimnisvoll entgegen, auch er trägt eine Maske wie bei einem Ball und wirkt mysteriös dadurch.

Zum Buch:
Der Prolog fesselt sofort und man spürt wieder die altbekannte Neugierde aufkommen. Wie bei einem Theaterstück gibt es statt Kapiteln verschiedene Akte, die in Szenen aufgeteilt sind. Die Idee finde ich toll und passend zur Geschichte.

Protagonisten:
Allegra wirkt etwas schwermütiger als im ersten Teil. Sie hinterfragt die Dinge mehr und hat Zweifel an der Macht der Gefühle. Sie ist unsicher und traut sich selbst nicht genug um die Zeichen zu erkennen, die da sind.
Luca ist anfangs genauso wie man ihn kennt, arrogant und selbstbewusst - trägt also wieder eine Maske zum Schutz und versteckt sich dahinter.
Fabio wirkt zwar nett, aber auch irgendwie zu glatt. Als hätte er keine Ecken und Kanten. Wie ein guter Schauspieler stellt er genau das dar, was Allegra sonst  von Männern nicht kennt, sich danach aber sehnt.

Meine Meinung:
Schönes Cover, nur der Mann wirkt etwas feminim auf den ersten Blick, aufgrund der Gesichtszüge. Ansonsten toll und passend zum Cover des ersten Bandes. Man erkennt den Zusammenhang.
Verwirrende Geschehnisse die einen als Leser / Leserin hin- und hergerissen die Geschichte erleben lassen. Man spürt das etwas überraschendes auf einen zukommt, kann es aber nicht wirklich beschreiben. Ehe man es sich versieht, sitzt man perplex da und starrt auf die Seiten. Der Schluss lässt einen nochmal traurig zurück, bis sich das zu Verzweiflung und dann erlösender Freude und Gewissheit steigert.  Absolute Lese-Empfehlung!

5 Sterne

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