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Samstag, 20. August 2016

Rezension zu "Mondscheinblues"


Hier ein paar Daten zum Buch:

Titel: Mondscheinblues
Autorin: Katrin Koppold
Verlag: Books on Demand
Preis: 2,99€ E-Book / 11,99€ Taschenbuch
Erscheinung: 23. Oktober 2015
Anzahl der Seiten: 392








Rezension:

Inhalt:
Nina ist ehrgeizig und perfektionistisch, und sie hasst es, die Kontrolle zu verlieren. Tom lebt in den Tag hinein und vertreibt sich die Zeit mit ausschweifenden Partys und Alkohol. Als die pflichtbewusste Redakteurin und der ehemalige Rockstar für eine Reportage gemeinsam nach Cornwall fliegen, sind Spannungen vorprogrammiert: Weil Tom angeblich seinen Führerschein abgeben musste, ist Nina gezwungen, sich dem britischen Linksfahrgebot zu stellen, Hotelbesitzer freuen sich über das vermeintlich erste Flitterwochenpaar der Saison, und es ist äußerst ungünstig, sich auf die Navigations-App des Handys zu verlassen, wenn Cornwall ein einziges Funklock ist. Doch je länger die Reise dauert, desto mehr bemerken Nina und Tom, dass sie so verschieden nicht sind, wie sie anfangs geglaubt haben. Das sorgt für Herzklopfen – und Mondscheinblues, denn Tom hat etwas zu verbergen.

Zum Buch:
Das Buch hätte von der Idee der Geschichte und dem Schauplatz locker 5 Sterne verdient. Doch leider gab es ein Detail mit dem ich mich so gar nicht anfreunden kann, nicht wegen des Themas an sich sondern der Häufigkeit in der es erwähnt wurde. Abgesehen davon hat es Spaß gemacht es zu lesen und das sich die beiden Protagonisten nicht von Anfang an super attraktiv finden.

Protagonisten:
Nina ist eine sehr ehrgeizige Person, das an sich nicht schlecht ist. Doch leider kommen wir hier schon zu der Stelle die mich am meisten irritiert hat. Man merkt sehr schnell das sie eine gestörtes Verhalten zu essen hat, das auch in jeder Situation wo es um Essen geht immer wieder erwähnt wird, sie ist regelrecht fixiert auf Kalorien und das macht sie für mich etwas weniger sympathisch. Auf der anderen Seite ist sie auch eine liebende Tochter und mag das beisammen sein im Laden ihrer Mutter. Im Grossen und Ganzen kann man sie als anstrengend bezeichnen und gewöhnungsbedürftig das sich jedoch zum Ende des Buches zum Glück drastisch ändert.

Der ehemalige Rockstar und noch immer Frauenheld Tom, passt so gar nicht zu der durchstrukturierten und vorausplanenden Nina. Er ist oft grummelig, sarkastisch und zeigt viel Humor. In ihm steckt mehr als man anfangs ahnt und er ist ein Mann mit Herz, der das gerne hinter seinem Vollbart versteckt. Das er etwas tättowiert ist fand ich eine nette Zugabe da ihn das männlicher wirken lässt, als der normale Glattrasierte Gentleman Typ den man in einigen Büchern antrifft.

Meinung:
Ein lustig geschriebener Roman der einen oft zu lachen bringt und mit den kleinen Motive bei den Kapitelnanfängen, auch nett anzuschauen. Der Sichtwechsel zwischen Nina und Tom macht es amüsant immer weiter zu lesen. Zum Schluss hin gab es dann noch einen tollen Gänsehaut Moment der wirklich super gelungen ist.

4 Sterne

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