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Samstag, 20. August 2016

Rezension zu "Nox Magica"


Hier ein paar Daten zum Buch:

Titel: Nox Magica
Autorin: Alexander Zeithammer
Preis: 3,99€ E-Book
Anzahl der Seiten: 263

Reihe: Nox Magica-Trilogie - 1








Rezension:

Inhalt:
Als der Dieb Anselm Dorn einwilligt, eine Reliquie aus dem Haus eines einflussreichen Magus zu stehlen, ahnt er nicht, dass diese Tat ihn zum meistgesuchten Mann des ganzen Habsburger Kaiserreichs machen wird. Gejagt vom Besitzer der Reliquie, den Handlangern seines Auftraggebers und der Wiener Stadtwache findet er sich unverhofft im Zentrum von Machenschaften wieder, die längst nicht nur sein eigenes Leben bedrohen. Um seinen Kopf wieder aus der Schlinge zu ziehen und eine Katastrophe ungeahnten Ausmaßes abzuwenden, muss Anselm sich seiner eigenen Vergangenheit stellen und ein Bündnis mit dem einen Mann schließen, den er noch um vieles mehr fürchtet als seine Verfolger.

Zum Buch:
Das Cover ist schlicht in schwarz weiß gehalten, dennoch verspielt mit dem Muster das aussieht wie Ranken die an manchen Stellen Dinge oder Figuren formen. Man bekommt mehrere Einblicke von verschiedenen Leuten die zuerst etwas unzusammnhängend wirken, aber ab einem gewissen Punkt zu einem Handlungsstrang zusammen führen.

Protagonisten:
In diesem Buch liest man aus einigen Perspektiven. Zuerst einmal gibt es da Anselm, er ist ein Meisterdieb, mit besonderen Talenten. Dann gibt es Katyana von Teuffenbach, eine Kommissarin die Menschen nicht leiden kann und sich gerne mit ihrer Magie rühmt. Dann gibt es noch einige Untertanen der Magi die wir kennenlernen dürfen, ob es eine untote Taube ist, ein dicker Herr mit merkwürdigen Vorlieben bei seinem Essen oder ein Affe der irgendwie Zombiemässig ist, das alles findet man in diesem Buch, mal abgesehen von den Magi die auch nicht ganz normal sind.

Meinung:
Wir erleben hier eine Geschichte die in Wien um 1873 spielt und dementsprechend ist auch die Formulierung. Der Autor hat sich einige Gedanken gemacht und seine Schauplätze und Handlungen detailreich beschrieben. Die Thematik das es neben der normalen Welt noch parallel eine magische gibt mit allerlei Kreaturen und Artefakten hat mir wirklich gut gefallen. Ein wirklich fantasievolles Buch, mit tollen Schauplätzen, das mich leider trotzdem nicht wirklich fesseln konnte und ich es manchmal schon anstrengend fand bei den Ereignissen mitzukommen und nicht den Überblick zu verlieren. Anselm ist zwar kein unsympathischer Protagonist, aber dennoch fehlte mir beim Lesen das gewisse Etwas. Ich werde mich bestimmt mal an den zweiten Teil setzen und mal schauen wie es da so läuft und ob der Autor eine weniger überambitionierte Herangehensweise hat als in diesem Teil, der tolle Ideen hat, aber auf mich durch den ständigen Sichtwechsel nach jedem Kapitel etwas chaotisch wirkte,

3 Sterne