Donnerstag, 1. September 2016

Rezension zu "Road to Forgiveness"

*Vom Wunsch zu vergessen und der Hoffnung zu lieben*


Hier ein paar Daten zum Buch:

Titel: Road to Forgiveness
Autorin: Martina Riemer
Verlag: Im.press
Preis: 3,99€ E-Book / 12,99€ Taschenbuch
Erscheinung: 01. September 2016
Anzahl der Seiten: 263

           Die Bände sind unabhängig voneinander lesbar.





Rezension: 

Inhalt:
Das Schicksal meint es nicht immer gut mit einem, das merken Ava und Nathan schnell. Ava jagt keinen Träumen mehr hinterher und der Klang ihrer Violine lenkt sie von dem Schmerz auch nicht mehr ab. Nathan ergeht es genauso, der Schmerz und das Leid das er mit sich rumträgt ist so groß das man es ihm ansieht, wenn man genau hinschaut. Die beiden begegnen sich und werden von ihren Gefühlen überrollt, doch sie sehen nur wer sie jetzt sind und nicht was die Vergangenheit aus ihnen gemacht hat. Doch die Vergangenheit holt sie schneller ein, als sie denken...

Cover:
Das Cover stellt die Geschichte perfekt dar und wieder zeigt sich eine Verbindung zwischen dem jungen Mann und der Frau. Ihre Zuneigung zeigen sie auf eine zurückhaltende, dennoch schöne Art und Weise. Ich bin wirklich begeistert von dem Cover und es gefällt mir sehr gut.

Zum Buch:
Der Klappentext hat mich sofort angesprochen und meine Neugierde geweckt, da es nicht so locker leicht klang, wie andere Bücher aus dem Im.press Verlag. Es klingt nicht nach einer typischen "Junge trifft Mädchen und alles ist klasse" - Geschichte, was man ja oft genug liest. Mich spricht an, das es etwas anders ist, aber dennoch auch unbeschwerte leichte Momente in der Geschichte gibt. 

Protagonisten:
Ava macht eine wirklich tolle Entwicklung durch im Buch und man schließt sie schnell ins Herz. Ihre Erlebnisse haben sie geprägt und das macht sie greifbarer als Charakter, da nichts übertrieben dargestellt wurde. Die Sturheit, Direktheit und ihr Wille haben mich am meisten beeindruckt. Durch ihren inneren Kampf den sie jeden Tag mit sich ausmacht, zeigt sich auch wie stark sie eigentlich ist, ohne es wirklich zu wissen.
Nathan kämpft mit seinen Schuldgefühlen und Erlebnissen. Auch er wirkt nicht so unbeschwert und ernster, was ich nicht unbedingt schlecht finde. Wenn man solche Dinge wie er erlebt hat, geht man anders durchs Leben, dadurch wirkt er realistischer für den Leser / die Leserin. Er ist ein wirklich toller Typ, der sich trotz unnahbarer Mine in mein Herz geschlichen hat nach wenigen Seiten.
Zu Kelsey muss man nicht viel sagen, sie ist einfach der Hammer. Genauso verrückt und quirlig wie man sie kennt, mit einem riesen Herzen und einer Direktheit die einen manchmal sprachlos macht. Kelsey kann man nur lieben!

Meine Meinung:
Eine Geschichte wie das Leben sie schreibt. Höhen, Tiefen, Wut und Hoffnung, all das hat schon jeder Mal erlebt und das findet man auch in der Geschichte wieder. Der Umgang zwischen Nathan und Ava ist wirklich toll dargestellt und in genau dem richtigen Tempo kommen sie sich näher. Wer ein Buch lesen will mit nicht perfekten Protagonisten, die dennoch perfekt füreinander sind, darf sich Road to Forgiveness nicht entgehen lassen. Eine Begegnung wie das Leben sie schreiben könnte, die aber nicht oft passiert. Ich liebe die Liedtexte zu jedem Kapitel und denn flüssigen Schreibstil der Autorin. Auch wenn die Stimmung in Road to Forgiveness eine andere ist als in Road to Hallelujah, bin ich restlos überzeugt und freue mich nun auf die Erscheinung des Taschenbuchs, das sofort in meine Sammlung kommt. Ich kann die Geschichte bedenkenlos weiterempfehlen <3

5 Sterne

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