Sonntag, 23. Oktober 2016

Rezension zu "Infernale"

"Infernale" ist der aufregende und bewegende Auftakt der Dilogie.



Hier ein paar Daten zum Buch:

Titel: Infernale
Autor: Sophie Jordan
Verlag: Loewe
Preis: eBook 13,99 € / Gebunden 17,95 €
Erscheinungsdatum: 15. Februar 2016
Anzahl der Seiten: 384

Serie: Infernale-Dilogie





Rezension

Davy ist ein begabtes Mädchen, dem es leicht fällt, neue Dinge zu lernen. Ihre Zukunft hat sie bereits geplant, doch all ihre Wünsche und Träume werden über Bord geworfen, als bei ihr das Mördergen Homicidal Tendency Syndrome, kurz HTS, entdeckt wird. Sie muss die Schule wechseln, verliert ihren Freund und ihre beste Freundin und auch ihre Eltern schauen sie komisch an. Davy kann nicht glauben, dass sie wirklich imstande sein soll, einen Menschen zu töten, doch alle anderen scheinen es zu glauben. Ist sie wirklich eine Mörderin? Was könnte sie dazu bringen, so etwas zu tun? Ist sie wirklich so, wie alle denken?

Das Cover zeigt Davy, die Hauptprotagonistin von "Infernale". Auf ihrem Hals erkennt man das H, welches die Träger des Mördergens HTS bekommen, wenn sie straffällig geworden sind. Der neblige und verschleierte Hintergrund harmoniert gut mit dem auffälligen, harten Zeichen auf Davys Hals. Außerdem lässt es das Cover weicher, aber auch ein wenig irreal erscheinen.

Davy ist ein sehr positives, schlaues Mädchen. Doch als bei ihr HTS festgestellt wird, bricht eine Welt für sie zusammen. Sie beginnt zu zweifeln und die neue Situation überfordert sie, denn sie wird behandelt wie Abschaum. Davy beginnt zu kämpfen und will allen beweisen, dass sie anders ist. Sie hat einen starken Willen und mit der Hilfe ihrer neuen Freunde lernt sie, wer es ernst mit ihr meint und wer nicht.

Sean hat früh gelernt, was es heißt zu kämpfen. Von Anfang an wurde er behandelt wie Dreck, das hat ihn hart und stark gemacht. Er lässt keine Gefühle oder Annäherungen zu, bis er auf Davy trifft. Sie weckt seinen Beschützerinstinkt, auch wenn er das anfangs nicht realisieren will. Sie bringt das Gute in ihm zum Vorschein.

Gil wirkt auf den ersten Blick ein wenig unscheinbar und ruhig. Er ist hochintelligent und ein guter Freund, auf den Davy sich verlassen kann.

Erschreckend, faszinierend, atemberaubend - eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt.

4 Sterne

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