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Samstag, 5. November 2016

Rezension zu "Der eine Andere"

"Der eine Andere" ist ein mittelmäßiger Jugendroman, der aber leider auch viele Schwächen beinhaltet.




Hier ein paar Daten zum Buch:

Titel: Der eine Andere
Autor: Catharina Clas
Verlag: bloomoon
Preis: eBook 10,99 € / Taschenbuch 12,99 €
Erscheinungsdatum: 14. April 2016
Anzahl der Seiten: 208
 





Rezension

Emmy und Jo sind das perfekte Paar - bis sie auf Sam trifft. Sam, den besten Freund ihres Freundes. Sam, der so unwiderstehlich ist und der ihr das Gefühl gibt, zu leben. Bevor Emmy begreift, was wirklich passiert ist, treffen sie und Sam sich heimlich, sie kann nur noch an ihn denken und es entwickelt sich etwas zwischen den beiden. Wen liebt Emmy wirklich? Was empfindet sie für Sam? Wer ist der Richtige für sie? Und wie sollte Jo ihr jemals verzeihen?

Das Cover zeigt die Beine eines Mannes und einer Frau, die am Strand stehen und einander sehr nah sind. Es wirkt sehr liebevoll, verträumt und es gefällt mir sehr gut.

Die Idee der Geschichte hat mir wirklich gut gefallen, und als ich den Klappentext gelesen und das Cover gesehen habe, wollte ich das Buch unbedingt lesen.
Leider muss ich sagen, dass mir die ganze Handlung und die Entwicklungen zu schnell gingen. Es war teilweise sehr sprunghaft. Zwischendrin gab es immer wieder Kapitel, die ich wirklich toll fand, die mich überzeugt haben und die einfach gut waren. Aber alles in allem, hatte das Buch leider zu viele Schwächen, um mehr Sterne zu geben. Besonders das Ende war so gar nicht meins.

Emmy ist schüchtern und mag ihr strukturiertes Leben. Sie tut immer das Richtige, doch Emmy will endlich mal aus sich herauskommen, ein wenig rebellieren und etwas Aufregendes erleben. Dafür ist sie aber zu zurückhaltend, bis sie auf Sam trifft. Emmy schaltet diese Seite in ihrem Inneren komplett ab. Er schafft es, dass sie endlich mal sie selbst ist und dass sie das Leben genießt. Ich mag diese Entwicklung von Emmy. Doch im nächsten Moment reagiert sie wieder völlig anders und für mich leider nicht mehr nachvollziehbar.

Jo ist der Freund von Emmy. Er zieht sie immer ein wenig auf, weil sie nicht spontan ist, doch er liebt sie. Manchmal ist er sehr forsch, ein wenig kühl und dann wieder liebevoll und besorgt. Er ist mir weder sympathisch noch unsympathisch und ich kann ihn nicht richtig einschätzen.

Sam ist auf den ersten Blick etwas arrogant und sehr selbstsicher. Da er der beste Freund von Jo ist, sollte er für Emmy tabu sein, doch Sam hat etwas an sich, was sehr anziehend wirkt. Er kann charmant sein, er lebt den Augenblick und macht auf mich einen wirklich tollen Eindruck.

Eine Liebesgeschichte mit einigen guten Stellen, aber vielen Schwächen. Das Buch konnte mich nicht komplett überzeugen, aber das Cover ist toll und einige Stellen haben mir wirklich gut gefallen.

3 Sterne

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