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Montag, 23. Januar 2017

Rezension zu "Schattenlord: Gestrandet in der Anderswelt"


Hier ein paar Daten zum Buch:

Titel: Schattenlord: Gestrandet in der Anderswelt
Autorin: Susan Schwartz
Verlag: Perry Rhodan digital
Preis: 4,99 € E-Book 
Erscheinung: 01. März 2013
Anzahl der Seiten: 283

Reihe: Schattenlord #1






Rezension:

Inhalt:
Laura Adrian und ihre Freundin Zoe haben einen wunderbaren Urlaub auf den Bahamas hinter sich. Auf dem Rückflug kommt es aber zu einer Katastrophe: Das Flugzeug gerät in Kontakt mit einem mysteriösen Phänomen und stürzt an einem unbekannten Ort ab.

Die Überlebenden finden sich in einer sonderbaren, ihnen fremden Welt wieder. Ihre moderne Technologie versagt, das Überleben wird zum wichtigsten Problem. Bald schon findet Laura heraus, dass der Absturz kein Unfall war, sondern dass andere, den Menschen unverständliche Mächte, ihre Hand im Spiel hatten ...

Wer sind diese Mächte? Wohin hat es die Überlebenden verschlagen? Und warum scheint Laura immer wieder im Zentrum der Ereignisse zu stehen?

Zum Buch:
Der Anfang als sich die geheimnisvollen Sucher zusammen gefunden haben, fand ich sofort ansprechend. Es war gleich eine gewisse Spannung da, auch wenn es etwas verwirrend war die Details richtig zu zuordnen. Es gibt viele Charaktere in dem Buch die alle sehr unterschiedliche Charaktere und Persönlichkeiten haben. Das innerhalb eines Kapitels oftmals die Sichtweisen ändern, hat etwas den Lesefluss gestört, da es etwas verwirrend war.

Protagonisten:
Zuerst muss man sagen, das die meisten der Protagonisten gut beschrieben sind und alle irgendwie etwas verbergen.
Laura hat sehr sensible Dinge und ein gutes Gespür für Dinge die nicht ganz so offensichtlich sind. Zu Beginn wird das als sehr fantasiereich abgetan, doch nach und nach wird sie entschlossener das mehr dahinter steckt als nur Träumereien. Oftmals unterschätzt sie sich selbst.
Zoe ist für mich eine wirklich sehr schwer zu ertragende Person, sie ist zwar eine sehr gute Freundin von Laura, doch die beiden hätte ich nie zusammen in Verbindung gebracht, hätte ich es nicht gelesen. Sie füllt jedes Klischee eines Models mehr als aus und das bekommt man zu genüge zu lesen. An Ignoranz und Überheblichkeit ist sie wirklich kaum zu übertreffen.
Milt scheint ein netter junger Mann zu sein, mit dem Hang zum übernatürlichen und Jack ist der typische Beschützer, der manchmal Dinge so erledigt wie es die Situation benötigt. So ganz einen Eindruck von den beiden konnte ich mir nicht wirklich machen.

Meinung:
Ein wirklich sehr toller Schreibstil und die Idee des Buches gefällt mir auch sehr gut. Für mich war es an einigen Stellen zu verworren, wegen dem dauernden Sichtwechsel, da ich oft nicht wusste von wem ich da gerade die letzten Sätze gelesen habe. Das hat mir etwas die Flüssigkeit des Lesens genommen. Zum Ende hin, so ca. ab 75% fand ich dann wieder richtig gut ins Buch und die Geschichte konnte mich dann wieder etwas neugieriger machen. Alles in allem ein gutes Buch, das Potenzial hat, einen noch mehr mitzureißen. Hoffentlich passiert das im zweiten Teil der Reihe.

3 Sterne