Donnerstag, 13. April 2017

Rezension zu "Magonia"

Hier ein paar Daten zum Buch:

Titel: Magonia
Autorin: Maria D. Headley
Verlag: Heyne fliegt
Preis: 13,99 € E-Book / 16,99 € Gebunden
Erscheinung: 03. April 2017
Anzahl der Seiten: 368








 Rezension:

Inhalt:
Seit sie klein ist, leidet die 16-jährige Aza an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr ein normales Leben unmöglich macht. Als sie eines Tages ein Schiff hoch in den Wolken erspäht, schiebt sie das Phänomen auf ihre akute Atemnot. Bis jemand auf dem Schiff ihren Namen ruft ...  

Cover:
Das Cover hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Die bunte Feder von der Vögel aufsteigen, als würde der Wind sie davontragen, wirkt einfach schön gemacht. Der Himmel und die in schwarz gehaltene Landschaft, runden es perfekt ab.

Zum Buch:
Der Prolog ist relativ kurz gehalten, macht aber sofort neugierig auf den Rest. Die Kapitelillustration ist schön gemacht. Meisten liest man aus der Sicht von Ava, doch hin und wieder mischen sich Kapitel aus Jasons Sicht dazwischen. Es liest sich etwas wie eine Art Bericht oder Taschenbuch. Nach kurzem reinfinden, lies es sich flüssig lesen.

Protagonisten:
Aza kotzt das Leben das sie führt einfach nur an. Das merkt man dank ihrer zynischen Art schnell. Sie wird als Freak mit mysteriöser Lungenerkrankung gesehen und das lässt sich einfach nicht ändern. Denn das ist nunmal sie. Anders. Bis auf Jason behandelt sie fast niemand normal. Jason ist zwar auch etwas merkwürdig, aber voller Tatendrang und positiver Gedanken, was Aza betrifft. Sein eiserner Wille zeigt sich sehr oft auf beeindruckende Weise.

Meine Meinung:
Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, bis man sich reingefunden hat. Der Schreibstil wirkte zuerst abgehackt, aber dann hat sich das immer mehr gelegt. Ich fand die Geschichte ganz süss und auch die Details der Umgebung waren detailliert und gut verständlich beschrieben. Irgendwie hat mir etwas gefehlt, das mich von Magonia träumen ließ. Etwas das mich nicht mehr loslassen wollte während dem Lesen, anders kann ich es nicht beschreiben. Wenig Fragen wurden beantwortet, die ich wichtig für das Verständnis der Geschichte angesehen hätte. Am Schluss wirkte es nicht mehr ganz ausgereift. Ich hatte zwar Spass beim Lesen, doch das konnte leider nicht dauerhaft aufrecht gehalten werden. Wahrscheinlich habe ich etwas mehr von der Geschichte erwartet, als ich dachte. 

3,5 Sterne

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