Seiten

Samstag, 13. Mai 2017

Rezension zu "Der schwarze Thron: Die Schwestern"

Daten zum Buch:

Titel: Die Schwestern
Autorin: Kendare Blake
Verlag: Penhaligon
Preis: 9,99 € E-Book / 14,99 € Broschiert
Erscheinung: 09. Mai 2017
Anzahl der Seiten: 448

Reihe: Der schwarze Thron #1






 Rezension:

Inhalt:
Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren — doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod — er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …

Cover:
Das Cover gefällt mir total, die Hälfte der Krone mit dem dunklen Schleier aussenrum, aus dem sich Raben erheben waren für mich gleich ein Blickfang. Die Krone und die Schrift die fühlbar sind, rundes es noch zusätzlich ab.

Zum Buch:
Als erstes ist mir die Klappbroschur mit Innendruck aufgefallen, die schön gestaltet ist. Zur besseren Übersicht findet sich zudem noch eine Karte im Buch, was mir anfangs wirklich geholfen hat. Man liest aus mehreren Sichtweisen, hauptsächlich aus der der Schwestern.

Protagonisten:
Drei Schwestern, die jeweils das gleiche Ziel haben sollen, nämlich die beiden anderen zu töten. So ist es vorgesehen, so war es schon immer und doch wirkt nicht jede der Drei davon überzeugt von dem Vorgeschriebenen. Ganz so einfach einzuschätzen sind die Drei, die getrennt von einander aufwachsen, auch nicht.  Während die eine so etwas wie Freundschaft erleben darf, bekommt eine andere nur Enttäuschung und Ablehnung entgegengebracht. Mir scheint als würden sie alle mit den falschen Gefühlen aufwachsen, anstatt sich selbst eine Meinung zu bilden. Ihr Misstrauen ist kaum zu übersehen, in den eigenen Reihen und den anderen Schwestern gegenüber. Arsinoe scheint eher sanftmütig aber rebellisch zu sein, während Katherine unterwürfig und schwach erscheint und Mirabella weiß um ihre Fähigkeiten und Begabung und scheint von sich überzeugt. Doch letzendlich sind das nur Momentaufnahmen ihrer Persönlichkeiten, die neugierig auf mehr machen.

Meine Meinung:
Zuerst habe ich mich etwas erschlagen gefühlt bei all den Namen die man erst einmal richtig einsortieren muss. Durch die vielen Details und Hintergrundinformationen, die die Autorin einfließen lässt um eine komplexe Welt zu erschaffen, hat es sich etwas zäh lesen lassen. Ab einem bestimmten Punkt lief es aber besser und ich hatte kein Probleme mehr. Ich habe gebannt weiterverfolgt was als nächstes passiert. Eine Geschichte voller Intrigen, Provokationen, falschen Vorstellungen und Machtgier. Der Schluss hat mich überrascht und neugierig werden lassen auf den zweiten Band.

4 Sterne

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen