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Samstag, 27. Mai 2017

Rezension zu "Touch of Flames: Vom Feuer berührt"

Details zum Buch:

Titel: Touch of Flames: Vom Feuer berührt
Autorin: Mariella Heyd
Verlag: Forever by Ullstein
Preis: 3,99 € E-Book
Erscheinungsdatum: 01. Mai 2017
Anzahl der Seiten: 285








Inhalt:
Als würde es nicht schon reichen, dass ihre Familie aus Boston in eine Geistervilla mitten im Nirgendwo zieht, weiß bald auch jeder, dass Gwens Vater als Dämonologe arbeitet. Ihr Ruf an der neuen Schule ist ruiniert. Ohne ihren einzigen Freund Harry würde sie sicher verzweifeln – und dann ist da auch noch dieser Außenseiter, der von allen „Feuerteufel“ genannt wird und der ihr einfach nicht aus dem Kopf gehen will. Sebastian ist gutaussehend und gibt sich gar nicht erst Mühe, seine dunkle Vergangenheit zu verbergen. Es scheint, als spiele Gwen sprichwörtlich mit dem Feuer…

Cover:
Es wirkt sehr stimmig auf mich. Ich mag das Zusammenspiel der Farben und wie alles bis auf die Schrift vage und schemenhaft wirkt. Ein bisschen als würde man durch Flammen hindurschauen und sie verzerren das was man erblicken würde.

Zum Buch:
Angenehmer Einstieg in die Geschichte und leicht verständlich geschrieben. Man liest aus Gwens Sicht und findet sich gut zurecht. Ich hatte nie das Gefühl nicht mitzukommen oder etwas verpasst zu haben, auch wenn nicht alles ins kleinste Detail beschrieben wurde.

Protagonisten:
Gwen als typischen Teenager zu beschreiben ist wohl nicht ganz machbar. Allein schon der Beruf ihres Vaters lässt diesen Schluss nicht zu. Sie ist sehr beschützerisch ihrem kleinen Bruder gegenüber, denn sie beide sind Leidensgenossen.
Harry ist nicht gut einschätzbar, man spürt instinktiv das an ihm etwas nicht stimmt. Manchmal verhält er sich merkwürdig und so wurde ich nicht ganz warm mit ihm. Es scheint als würde ihm etwas das Rückgrat fehlen, für sich selbst einzustehen.
Sebastian ist der Innbegriff eines Einzelgängers und schert sich nicht darum was andere denken. Doch trotz allen offensichtlich negativen Dingen, die ihn umgeben, merkt man auch das er eigentlich gar nicht so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Ich konnte mich gut mit ihm identifizieren. Er ist gar nicht so übel, wie man anfangs denken mag.

Meine Meinung:
Ich finde das Buch gut. Es ist angenehm für zwischendurch und man hat Spaß beim Lesen. Endlich mal ein E-Book wo die Protagonistin nicht sofort das mega beliebte Mädchen ist oder plötzlich gut in allem. Für mich ist es dadurch ansprechender gewesen, das Gwen mit ganz normalen Highschool Problemen zu kämpfen hat, neben ihrem doch etwas außergewöhnlichen Familienhintergrund. Die Geschichte wartet nun nicht mit allzu grossen Plot-Twists auf, doch trotzdessen gibt es spannende Momente, die neugierig auf mehr machen. Alles in allem eine tolle Geschichte, die schön zu lesen war.

4 Sterne

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