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Montag, 26. Juni 2017

Rezension zu "Was andere Menschen Liebe nennen"

Details zum Buch:

Titel: Was andere Menschen Liebe nennen
Autoren: Andrea Cremer & David Levithan
Umschlaggestaltung: Kathrin Schüler
cbt Verlag
Preis: 11,99 € E-Book / 14,99 € Broschiert
Erscheinungsdatum: 26. Juni 2017
Anzahl der Seiten: 416







Inhalt:
Der 16-jährige Stephen ist unsichtbar – und zwar schon von Geburt an. Ein Fluch lastet auf ihm. Ganz allein lebt er in einem Hochhauskomplex mitten in New York City. Eines Tages zieht dort Elizabeth mit ihrer Familie ein und es passiert etwas, womit Stephen nie in seinem Leben gerechnet hätte. Elizabeth kann ihn sehen! Zwischen den beiden entspinnt sich eine Liebesgeschichte, so traumhaft schön wie der Sommer, aber gleichzeitig auch so bedrohlich wie ein nahendes Unwetter. Und dann müssen die beiden eine Entscheidung treffen, die den Unterschied zwischen Liebe und Tod bedeuten kann.
 
Cover:
Auf den ersten Blick ist es hell und freundlich, durch die Wiese und die Stadtkulisse im Hintergrund wirkt es sommerlich und leicht. Die beiden Hauptprotagonisten schauen sich tief in die Augen, was sofort erkennen lässt das sie sich viel bedeuten.

Zum Buch:
Auf der Innenseite der Klappenbroschur erfährt man etwas mehr über den Inhalt des Buchs, als der kurze Klappentext verrät. Man liest abwechselnd aus der Sicht von Elizabeth und  Stephens, was man gut erkennt, da man es an den Kapitelanfängen merkt. Ein leicht verständlicher Schreibstil, der mich allerdings nicht packen konnte. Für mich kam kein gutes Lesegefühl auf und ich hatte nicht das dringende Bedürfnis wissen zu wollen wie es denn nun weitergeht mit den beiden.

Protagonisten:
Jeder kennt das selbst aus seinem Leben, manchmal fühlt man sich unsichtbar. Doch was ist wenn man aufgrund eines Fluchs wirklich für jeden um sich herum unsichtbar ist? 16 Jahre lang ergeht es Stephen genau so, bis eines Tages Elizabeth auftaucht und ihn wahrnimmt. Doch was all das zu bedeuten hat, wissen sie nicht. Und so entspinnt sich eine außergewöhnliche Beziehung zwischen ihnen. Die erste Liebe ist für viele etwas Besonderes, auch für sie, doch es ist auch ganz anders als anfangs geglaubt.
Mit Elizabeth wurde ich einfach nicht warm. Ihre Impulsivität und das Handeln als wäre sie die Lösung für all das was sich ihnen in den Weg stellt, war für mich einfach zu übertrieben. Die meiste Zeit habe ich das was ich von ihr gelesen habe, als nicht glaubwürdig empfunden. Stephen war da schon wesentlich erwachsener im Denken und vorsichtiger. Genauso wie Laurie, Elizabeths jüngeren Bruder, denken beide eher über die Dinge und Möglichkeiten nach, anstatt einfach davon auszugehen das man alles alleine schafft.

Meine Meinung:
Eine gute Geschichte, aber ich würde sie nicht in den Bereich eines Liebesromans einordnen. Denn von der Liebe hat man nicht viel gemerkt, da der Fantasyanteil der Geschichte deutlich stärker vertreten war. Ich habe mir von der Geschichte einfach mehr erhofft. An vielen Stellen war es für mich zu langatmig und unspektakulär. Nach dem beenden des Buchs hatte ich Schwierigkeiten mich noch an die Namen der Charaktere zu erinnern, da niemand für mich hervorstechen konnte. Die Idee und auch teilweise die Umsetzung waren gut durchdacht, doch meistens ist die Geschichte ohne interessante Vorkommnisse nur so vor sich hingedümpelt. Der Spannungsbogen war für mich nicht vorhanden. Die Geschichte war nett, aber gehört für mich nicht zu denen an die ich mich noch lange erinnern werde, da die Beziehung zwischen den Charakteren auch nicht gross spürbar war.

3 Sterne

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