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Montag, 17. Juli 2017

Rezension zu "Die sieben Farben des Blutes"

Daten zum Buch:

Titel: Die sieben Farben des Blutes
Autor: Uwe Wilhelm
Cover: Johannes Wiebel von punchdesign
Blanvalet Verlag
Preis: 8,99 € E-Book / 9,99 € Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 17. Juli 2017 (Print)
Anzahl der Seiten: 481

Dieser Teil ist der Auftakt einer Trilogie.




Inhalt:
Er hasst sie, er jagt sie, er tötet sie ...

Drei Morde in drei Monaten. Drei Frauen. Drei Verkündungen, in denen der Mörder von sieben „Heilungen“ erzählt. Die Berliner Polizei steht unter Druck. Doch dann ist die Serie mit einem Mal beendet und gerät in Vergessenheit – nur nicht für Staatsanwältin Helena Faber, die davon überzeugt ist, dass dies erst der Anfang war. Als ein Jahr später eine vierte Frau brutal ermordet wird, macht Helena Jagd auf den, der sich selbst Dionysos nennt. Es ist der Beginn eines Rennens gegen die Zeit, aber auch eines Kampfes ums Überleben, denn Helena ist ins Visier des Täters geraten. Und Dionysos wird nicht aufgeben, solange sie nicht „geheilt“ wurde … 

Cover:
Die Aufmachung des Covers ist so gestaltet wie bei anderen Thrillern auch. Überwiegend schwarz, mit großer Schrift und einem kleinen Eye-Catcher in der Mitte. Die 7 sieht wie marmoriert aus und hebt sich gemeinsam mit dem Titel stark vom Hintergrund ab.

Erster Eindruck zum Buch:
Der Prolog fängt vielversprechend an und gibt einen guten Einblick in die Gedanken des Mörders, so kann man schon etwas ahnen, was auf einen zukommt. Detaillierter Schreibstil, der sehr bildlich beschreibt was geschieht, tolle Beschreibungen der Schauplätze und eine spannungsgeladene Atmosphäre.

Protagonisten:
Komplexe Charaktere die den tiefen Abgrund des menschlichen Verstandes zeigen, finden in diesem Buch ausreichend Platz. Schubladen-Denken ist hier falsch, denn die Protagonisten sind wie das Leben selbst - oft schwer einschätzbar und überraschend anders, als man zunächst denkt. Die Themen die aufgegriffen werden, ob von der SoKo oder Dionysos, wirken auf mich gut durchdacht und recherchiert. Normalerweise bin ich kein großer Fan von Charakteren die nicht greifbar wirken oder zu vage gehalten werden um sie einschätzen zu können, doch in diesem Buch wirkt das Gesamtbild einfach stimmig. 

Meine Meinung:
Das Thema des Buchs ist sehr interessant und die Details die immer wieder einfließen, lassen noch genug Spielraum für eigene Gedanken. Von Anfang bis Ende ist es spannend, auf nicht so herkömmliche Weise. Uwe Wilhelm hat den Spannungsbogen so gestaltet, das man als Leser/in in einem Dauerzustand von einer abwartenden Haltung gefangen ist. Es lässt sich nicht so einfach erahnen was genau als nächstes passiert. Ein Thriller in dem nichts ist wie es scheint und jeder in die Sache verstrickt sein könnte, erwartet einen beim Lesen. Zum Ende hin wurde nochmal richtig Spannung aufgebaut und Neugierde geweckt.

5 Sterne   

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