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Donnerstag, 4. Januar 2018

Rezension zu "Sumerland - Prinz Zazamael"

Details zum Buch:

Titel: Prinz Zazamael
Autor: Johannes Ulbricht
Cover: tab indivisuell Stuttgart
Panini Verlag
Preis: 11,99 € E-Book / 14,99 € Taschenbuch
Anzahl der Seiten: 368

Reihe: Sumerland Dilogie #2




Inhalt:
*ACHTUNG! Auch hier gilt: Wer Band 1 nicht kennt und auch nicht gespoilert werden will, überspringt die Inhaltsangabe!*
Serisada ist verschwunden, als das flüssige Silber ihr Stadtviertel überflossen hat. Damit gilt ihr Tod als hundertprozentig gewiss, denn das Silber ist der geheime Schrecken und das schmutzige Geheimnis hinter der glamourösen Fassade der Stadt. Das Silber wartet unten im Stadtkegel, um früher oder später alles aufzunehmen, was die Zivilisation von Waylhaghiri produziert. Prinz Zazamael ist seit jeher von Prinzessin Serisada besessen, weil nur sie für ihn ein gleichwertiges Gegenüber sein kann und keine Marionette – nur durch sie kann er den „wilden Wein“ erlangen und die große Fusion zur Verschmelzung von Traum und Realität herbeiführen. Die Nachricht vom Tod von Prinzessin Serisada führt dazu, dass er sich selbst und sein Königreich verkommen lässt. Serisada hat aber entgegen alle Wahrscheinlichkeit überlebt. 

Cover:
Der Stil des Covers gefällt mir sehr gut. Es gibt viel zu entdecken und die Art es als Zeichnung wirken zu lassen ist toll gewählt. Die Details rundes es schön ab und die Gestaltung des Umschlags ist ein optischer Pluspunkt.

Erste Gedanken zum Buch:
Es schließt nahtlos an Band 1 an, die Inhaltsangabe verrät für meinen Geschmack allerdings viel zu viel von der Handlung und nimmt so die Spannung komplett raus. 

Protagonisten:
Vier Handlungsstränge die zum großen Ganzen zusammenführen sollen, was aber nicht so gut klappt, sondern mehr Verwirrung stiftet. Ein Charakter bzw. Protagonistin geht im Verlauf der Geschichte unter und tritt immer mehr in den Hintergrund.
Ich hatte bei Prin Zazamael, Prinzessin Serisada, Susanne und der mysteriösen Erzählerin auf mehr gehofft, aber nur wenig bekommen. Sie blieben vage und nicht greifbar. Es ist schwer sie zu beschreiben, wenn man das Gefühl hat sie nicht genug zu kennen.

Meine Meinung:
Die Geschichte ist sehr komplex und an Ideenreichtum fehlt es dem Autoren offensichtlich nicht, was eine beeindruckende Welt neben der unseren aufbaut. Die allerdings mit der ein oder anderen Schwäche gespickt ist. Durch die sehr detaillierte und ausschweifende Inhaltsangabe hat es mir an Überraschungen und Spannung gefehlt. Durch die verwirrende Sprünge der Erzählstränge, an die ich mich auch in Band 2 nur schwer gewöhnen konnte, habe ich immer wieder Pausen einlegen müssen, um der Geschichte folgen zu können. So richtig in den Lesefluss bin ich nicht gekommen und tat mir schwer den Ereignissen zu folgen. Was für mich wieder positiv war, waren die Nebencharaktere die sich in kauzigen Gestalten und lustigen Momenten geäußert haben. Auch das es mehr Dialoge gab als im vorherigen Band, hat es alles in alles angenehmer gemacht.

3 Sterne

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