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Mittwoch, 3. Januar 2018

Rezension zu "Sumerland: Prinzessin Serisada"

Details zum Buch:

Titel: Prinzessin Serisada
Autorin: Johannes Ulbricht
Cover: tab indivisuell Stuttgart
Panini Verlag 
Preis: 11,99 € E-Book / 14,99 € Taschenbuch
Anzahl der Seiten: 352

Reihe: Sumerland-Dilogie #1




Inhalt:
*ACHTUNG! Die Inhaltsangabe verrät schon einiges über den Inhalt finde ich, also habe ich hier nur eine kurze allgemeine Beschreibung.*
Wo Realität, Spiel und Fiktion sich vermischen, liegt irgendwo Sumerland. Im Olympiapark München können Besucher mithilfe einer App magische Symbole aufspüren, die an verschiedenen Orten im Parkgelände versteckt sind. Die Geschichte – und damit der Roman – zu diesem Rätsel handelt von einer fantastischen Wirklichkeit, die hinter der Illusion unserer Alltagswelt verborgen liegt. In "Wahrheit" irren wir alle in einer babylonischen Turmstadt umher, gelenkt von einem Zentralcomputer, der uns in einer Scheinwelt gefangen hält. 

Cover:
Es fällt sofort auf und die komplette Umschlaggestaltung ist wunderschön und voller Details. Der Turm, der eine Stadt darstellt für mich, hat sofort meine Neugierde geweckt. Farblich wirkt es sehr harmonisch. Das "A" bei Sumerland scheint ein Symbol zu sein, dessen Bedeutung ich hoffentlich beim Lesen erfahren.

Erster Eindruck zum Buch:
Zum Einstieg liest man Gedanken einer Protagonistin, ohne zu wissen, wer es ist. Der Stil ist etwas anspruchsvoller, als man erwartet und deshalb braucht man etwas um reinzufinden. Wenig Dialoge, immer aus der Ich-Form geschrieben. Die verschiedenen Erzählstränge wechseln innerhalb der Kapitel,aber man blickt schnell durch, wer gerade an der Reihe ist.

Protagonisten:
Eine unbekannte Frau, die Einblicke in die "andere" Welt, die Sumerlands hat. Ein Prinz und eine Prinzessin mit hohen Zielen. Die Charaktere bleiben sehr vage, man bekommt kleine EInblicke in die Persönlichkeiten, aber ganz greifbar werden sie nicht. Das hat mir etwas gefehlt, da ich mich so nicht mit ihnen identifizieren konnte.

Meine Meinung:
Die Symbole in den Kapiteln machen neugierig und man möchte entdecken was sie bedeuten. Dadurch wirken die Kapitel auch nicht so lang, wie sie tatsächlich sind, da es optisch mehrere Unterbrechnungen gibt. Der Schreibstil ist sehr komplex, aber dadurch auch etwas verwirrend. Ich habe mir etwas schwer getan dranzubleiben, da bei mir nicht der richtige Lesefluss aufkam. Durch Ideenreichtum hat der Autor eine interessante Welt geschaffen, die allerdings starke Protagonisten vermissen lässt. Band 2, so hoffe ich, wird mich vielleicht etwas mehr überzeugen.

3 Sterne

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